Erleben Sie eine abenteuerliche Reise über die Insel Hispaniola. Unsere Reiseroute führt entlang der Südküste, durch Santo Domingo und von dort weiter bis Barahona. Ab hier wird sich die Landschaft auf unwirkliche Weise schlagartig verändern, vorbei an wüstenähnlichen Trockengebieten mit meterhohen Kakteen und den plötzlich auftauchenden üppigen grünen Oasen.

Kurze Zeit danach erreichen Sie die Ausläufer des größten Binnengewässers der Karibik, den Lago Enriquillo, an dessen Ende der Grenzort Jimani liegt. Nach dem Grenzübertritt fahren Sie nur noch wenige KM bis zur Hauptstadt Haitis Port-au-Prince. Zum Villenort und Hotelzentrum "Petionville" fährt man auf einer stark belebten Strasse bergauf, hinauf in kühlere Luft und tropische Gärten. In dieser Gegend ist man weit entfernt von der Banalität der Geschäftsviertel Port-au-Prince's. Hier können Sie die krassesten Gegensätze dieser sonst 3. ärmsten Welt kennen lernen. Im Hotel "El Rancho" ist eine Erholung und Erfrischung möglich, bevor wir zu einem Stadtbummel in eine "andere Welt" aufbrechen. Man reist nicht zum Baden hierher, sondern zum schnuppern an der Exotik, die hier am stärksten unter allen Karibik-Inseln zu Tage tritt und man kommt zum Einkaufen. Wir besuchen den weltbekannten "Marche de Fer". Es ist kein Eisenmarkt wie der Name besagt und nur zum Teil ein Markt für Haushaltsartikel aus Blech. In einer riesigen Halle aus dem Jahre 1889 wird in dichtem Getümmel alles erdenkliche und unerdenkliche angeboten. Man findet vom Unterkleid bis zur entleerten Kosmetikdose, von wiederverwerteten Autofelgen bis einzeln verkauften Spagettis über Tropenfrüchte, bizarres Wurzelholz bis zu alten Ausgaben des "Playboys" alles was sich zum verkaufen eignet. Der alte, im Schachbrettmuster aufgebaute, Stadtkern wurde im 18. und 19. Jahrhundert mehrmals durch Erdbeben und Feuersbrünste zerstört. Die kolonialen Holzbauten in einigen Teilen der Stadt sind die mit Zierrat überladenen Villen im Gingerbread-Stil. Ein Holzschnitzerbetrieb zeigt Ihnen das Kunsthandwerk und ein Mahagonimarkt bietet alle möglichen Souvenirs, da Haiti das einzige Land der Karibik ist mit künstlerischer Schöpferkeit. Das mit Kuppeln gekrönte "Weiße Haus", der Regierungspalast des Präsidenten wurde nach dem Vorbild des "Capitols" in Washington und des "Petit Palais" in Paris erbaut. Zum Abschluss des Tages besuchen wir die Kathedrale "Santa Trinite" deren Malereien als bekanntestes Beispiel naiver Kunst gelten. Diese stellen die Bibelgeschichte dar und stammen von den berühmtesten haitianischen Malern dieser Kunstrichtung. In dieser werden Sie ebenfalls eine kunstvolle Orgel finden die aus deutscher Orgelbauerhand stammt.

Am nächsten Tag werden Sie zur Bergspitze von "Boutielle" fahren und einen unvergesslichen Ausblick über Port-au-Prince bis hin zur Dominikanischen Republik erleben. Eine Rundfahrt durch "Petionville" zeigt Ihnen nochmals die krassen Gegensätze des Landes. Hier haben Sie die Gelegenheit den weltbekannten Rum Bourboncurt oder Liköre aller Geschmacksrichtungen einzukaufen. Nach dem Grenzübertritt fahren wir in ein typisches Dorf des Südwestens der Dominikanischen Republik. Hier werden Sie nationale Küche an einem der schönsten Plätze der Gegend einnehmen.

Auf der Fahrt gibt es mehrere Fotostops am Lago Enriquillo sowie an einer Fundstätte von Felszeichnungen der letzten Taino-Indianer. Hier hat der legendäre Kazike Enriquillo seinen bevorzugten Platz gehabt. Erleben Sie diese Fahrt als einmalige Gelegenheit um unvergesslich Eindrücke in einer anderen vergangenen Welt zu sammeln. Erfahren Sie mehr als nur Geschichte der Insel Hispaniola, lernen Sie ein für uns unbegreifliches Leben kennen.

Inklusive Leistungen: 2x Frühstück, 2x Mittag, 1x Abendessen, Getränke im Bus, Eintritte, Bootsfahrt, Hotel